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Neurofeedback?


Menschen können fast alles erlernen; Voraussetzung ist, dass eine Rückkopplung (= Feedback) zwischen dem gewollten und dem Erreichten besteht.

Auch unsere Gehirnfunktionen lassen sich durch solch ein Feedback beeinflussen, obwohl wir die Funktionen unseres Gehirns nicht direkt wahrnehmen können. Eine sehr direkte und gleichzeitig sehr einfache Methode etwas über die Vorgänge im Gehirn zu erfahren, ist die Messung der Gehirnströme, des EEG (ElektroEnzephaloGramm). Neurofeedback basiert auf der Messung der elektrischen Aktivitäten des Gehirns durch EEG-Ableitungen und deren Rückmeldung an das Gehirn mittels computergestützter Animationen. Das Verfahren ist seit über vierzig Jahren bekannt, beginnt erst in den letzten Jahren sich auch in Deutschland für die Behandlung regulationsbedingter mentaler Störungen in der Medizin durchzusetzen.

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Hier in der Praxis wird das Othmerverfahren mit dem 2 Kanal ILF_HD Training angeboten.

Das Othmerverfahren baut auf den evidenzbasierten Frequenzband- und SCP Neurofeedbackverfahren auf und zeichnet sich aus durch:

  • Es ist symptombasiert: Wichtig für die Wahl der Elektrodenpositionierungen und Frequenzen ist ein ausführliches Symptomtracking sowie eine eine ausführliche Anamnese. Die Symptome aus dem Fragebogen sind Indikatoren für die einzelnen Formen der Regulationsstörungen. Das bedeutet, dass mit dieser Form von Neurofeedback nicht die Symptome behandelt werden, sondern diese lediglich genutzt werden, um die Art der Fehlregulation des Nervensystem zu verstehen, damit Elektrodenplazierungen und Frequenzen zielgerichtet eingesetzt werden können.

  • Es ist prozessorientiert: Die Veränderungen in der Regulation werden durch regelmäßige Evaluation verifiziert. Somit werden die Neurofeedbackparameter im Verlauf der Therapie / des Trainings gemäß der beobachteten Symptomveränderungen optimiert.

  • rasch spürbare Veränderungen beim Klienten

  • intuitive non-verbale Prozesse erlauben Zugang zu Klienten in der Verweigerung oder bei denen der Sprachzugang fehlt

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Wer kann von Neurofeedback profitieren?

Das Gehirn, unabhängig davon in welchem Ausgangszustand es sich befindet, kann zu besserer Funktion trainiert werden. So können Menschen jeden Alters vom dieser Therapie / Trainingsmethode profitieren.

Hauptanwendungen ist die Unterstützung der Therapie von:

  • Aufmerksamkeitsstörungen (ADS / ADHS),

  • Autismus,

  • Lernstörungen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen,

  • Schmerzpatienten,

  • Migräne,

  • Angststörungen,

  • Depressionen,

  • Symptome physischer und emotionaler Probleme, wie Migräne oder posttraumatischer Belastungsstörung,

  • Neurofeedback kann zudem alternden Menschen helfen, eine gute Gehirnfunktion zu erhalten.


Neben der medizinischen Anwendung wird Neurofeedback auch eingesetzt für:
  • Tiefentspannung und Meditation

Menschen die bereits sehr gut auf ihrem Gebiet sind, wollen oft noch besser werden:
  • Hier greift das Peak Performance Training für z.B. Musiker, Spitzensportler, Manager.



Kooperationspartner:

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Quelle: eeginfo.ch